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Karibik – Bonaire


Karibik – Bonaire  vom 03.04 bis 18.04.2014

Nach guten Erfahrungen in Curacao waren wir diesmal in den Osterferien 2014 zwei Wochen auf Bonaire tauchen. Bonaire liegt im Süden der Karibik, unterhalb des Hurrikan-Gürtels und nur etwa 800 km von Miami und einen 9-Stunden-Flug von Amsterdam entfernt. Ebenso wie die Schwesterinseln Curaçao und Aruba, die nur 64 und 129 Kilometer entfernt liegen, gehört Bonaire zur holländischen Karibik.

In der Gesamtfläche ist Bonaire zwar eher klein, aber die Insel bietet Tauchern wie Öko-Touristen zahlreiche Freizeitmöglichkeiten und lädt gleichzeitig ein zum Genießen des entspannten Lebensstils, des gemächlichen Tempos und der Ruhe, die so charakteristisch ist. Aber diese sichelförmige Insel, 39 Kilometer lang und 8 Kilometer breit, bietet auch allen Nicht-Tauchern eine Vielfalt an Aktivitäten!

Die Mangroven im Osten, die Kinderstube des Riffs, können Sie am besten mit dem Kayak erkunden, während sich im westlichen Teil der Insel zahlreiche Höhlen für geführte Touren in diese unbekannte, mystische Seite Bonaires anbieten. Lac Bay im Süden mit seinen geradezu optimalen Windsurf-Bedingungen macht diese Region gleichermaßen ideal für Anfänger wie auch für Spitzensportler, während die hügelige Landschaft im Norden, jedes Mountain-Bikers Traum erfüllt.

Klein Bonaire, eine unbewohnte, etwa 1,6 Kilometer vorgelagerte Insel, ist bekannt für ihre Schildkröten-Brutplätze. Ihre Traumstrände und das kristallklare Wasser sind zudem ideal zum Sonnenbaden und Schnorcheln. Tauchen, Kajaken, Höhlenwanderungen, Schnorcheln, Wind- und Kite-Surfen, Vogelbeobachtungen, Wandern oder nach dem Alltagsstress einfach nur relaxen und auftanken – Sie wählen, was Sie möchten, und Bonaire macht es möglich!

Seit Jahren schon wird Bonaire immer wieder zu einem der besten Tauchziele der Welt gekürt und ist zudem ein Pionier in Sachen Naturschutz – ein Traum für jeden Taucher. Über 80 Tauchspots, viele davon ganz leicht vom Ufer aus zugänglich, machen Bonaire zu Recht zu einem Mekka für Küstentaucher.

Das Belmar Oceanfront Appartements

Gewohnt haben wir in der Anlage Belmar Oceanfront Appartements. Das ist eine relativ kleine Anlage direkt an der Küste südlich von Kralendijk. Alle Apartments haben einen großen Balkon oder Terasse und haben einen traumhaften Meerblick.
Im Garten gibt es einen kleinen Pool und zwei Jetties, einer für die Taucher und einer mit Sonnendach und Liegestühlen zum relaxen.

Die Tauchbasis Belmar

Die Tauchbasis Belmar diving liegt innerhalb der Apartmentanlage und gehört zu Buddy dive. Man erhält beim Einchecken einen Schlüssel für den umzäunten Platz mit den Tauchflaschen und einen für den Trockenraum. Weiter erhält man eine Füllkarte, mit der man auch den drive thru von Buddy dive mitbenutzen kann.

Es gibt zwei Auswaschbecken direkt am Jetty und drei weitere vor dem Trockenraum. Pressluftflaschen stehen immer griffbereit am Jetty und die leeren Flaschen können auch dort wieder abgestellt werden, dass macht das Hausrifftauchen sehr komfotabel. Nitrox gibt es gratis, aber leider nicht am Jetty, sondern nur im ´Flaschenlager´, da nur dort eine Nitrox-Messstation fest an der Wand montiert ist.

Der staff war durchwegs nett und freundlich, allerdings haben sich unsere Kontakte auf kurzen smalltalk beschränkt, da wir nur allein getaucht haben und keine Leistungen der diveguides in Anspruch genommen haben. Es werden aber begleitete Tauchgänge und Bootsausfahrten angeboten.

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Das Tauchen auf Bonaire war ein Traum! Wir haben 38 Tauchgänge an sehr vielen unterschiedlichen spots genossen. Die Einstiege bzw. Ausstiege durch die Brandung waren manchmal nicht leicht, aber es gibt an den ausgewiesenen Tauchspots oft kleine Steinpyramiden, die den relativ einfachsten Weg ins bzw. aus dem Wasser markieren. Außer natürlich an den Hausriffen der einzelnen Basen, da gibt es Jetties und Treppen. Der Bewuchs war in der Tiefe an allen Tauchplätzen gesund und wunderschön. Und der Fischreichtum war überwältigend! Wenn man nicht fixiert ist auf Hai und co und sich auch an riesigen Schwärmen von Rifffischen freut, ist man hier richtig.

Sehr positiv ist uns aufgefallen, dass wir immer die Erlaubnis bekommen haben, an fremden Hausriffen tauchen zu gehen. Sowohl bei Buddy dive (na gut, im weitesten Sinn haben wir ja zu denen gehört), als auch bei Capt´n Don, Dive friends und Eden beach wurde unsere diesbezügliche Frage immer mit ´you´r wellcome´ beantwortet. Laut Auskunft eines diveguides von Belmar erlauben sie aber keinen ressorfremden Tauchern den Zutritt ins Hausriff.

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